Miami Part #2

Hallo ihr Lieben,

das war noch ein richtiges Hin und Her kurz bevor wir uns auf den Weg nach Miami gemacht haben. Mal davon abgesehen, dass der Hurrikan Matthew zu der Zeit gerade auf die Küste Floridas zusteuerte und damit viele große Flughäfen vorübergehend geschlossen wurden, Bewohner bestimmter Gebiete evakuiert wurden und Supermärkte und Geschäfte den Betrieb eingestellt haben, mussten wir uns für ein paar Tage doch noch eine andere Unterkunft suchen statt dem Apartment eines Freundes. Der bekam nämlich noch mehr Besuch. Jedenfalls wenn wir es überhaupt nach Miami schafften.

Glücklicherweise wurde Florida weitestgehend von Matthew verschont und wir konnte ohne Probleme oder Verspätungen in Miami landen. Uns erwartete ein traumhafter Sonnenuntergang mit einem ganz in pink getauchten Himmel und schwüle 30°C. Bye bye deutsches Ekelwetter, hello Miami sunshine!

Reisewetter

Grundsätzlich kann man das ganze Jahr über nach Miami reisen, je nach dem wie viel Hitze man abkann und welche Art von Urlaub man dort verbringen möchte. Der Oktober zählt schon zur „Nebensaison“, weil das Niederschlagsrisiko deutlich ansteigt und (wie bei uns der Fall) auch ein Hurrikan auftreten kann. Ansonsten stört so ein Regenschauer, der in Florida allerdings auch nach 10 Minuten schon wieder vorbei sein kann und danach die Sonne vom strahlend blauen Himmel scheint, nicht wirklich. Es bleibt trotzdem warm. Bei 34°C am Tag und 25°C in der Nacht kann man sich nicht beschweren.

Und Achtung! Die Sonne hat unglaublich viel Energie, schließlich sind wir in Miami dem Äquator ziemlich nahe! Also unbedingt immer gut eincremen, auch wenn es bewölkt ist, egal ob am Strand oder beim Ausflug in die Everglades. Da unterschätzt man die Sonneneinstrahlung ganz schnell.

Processed with VSCO with f2 preset

Mietwagen

Wenn man nicht den ganzen Tag nur am Strand verbringen möchte, dann empfehle ich unbedingt einen Mietwagen! Der ist im Vergleich zu europäischen Urlaubszielen auch relativ günstig. Wir haben dieses Jahr für eine Woche knapp $300 gezahlt. Aber dafür haben wir uns auch einen etwas dickeren Wagen gegönnt, inklusive dem rundum Versicherungsschutz und einem „Flatrate“-Maut-Pass. Auf Ibiza zahle ich in der Hochsaison für 3 Tage schon 200€.

Noch ein bisschen günstiger wird es in Miami, wenn man den Mietwagen nicht am Flughafen anmietet, sondern irgendwo in der Stadt. Auf dem Heimweg macht es allerdings keinen Unterschied, ob man den Mietwagen zurück zur Anmietstation bringt oder einfach direkt zum Flughafen fährt. Praktisch! Dann kann man zum Beispiel bei einer Florida Rundtour in Miami starten und fährt mit seinem Gepäck am Ende einfach direkt zum Flughafen. Dort geht die Rückgabe auch super einfach und schnell. Vorfahren. Auspacken. Schlüssel abgeben. Weg. Nicht noch ewiges Begutachten und Umparken, nein, das macht alles ein Mitarbeiter.

Touri Touren

Schon letztes Jahr wollte ich unbedingt eine klassische Sightseeing-Tour durch Miami machen. Damals hat es zeitlich leider nicht mehr geklappt, dafür stand es dieses Jahr ganz oben auf meiner To-Do-Liste. In Miami gibt es sogenannte Duck-Tours, bei denen man in einem Hybridgefährt durch die Straßen und Gewässer fahren kann. Der „Kapitän“ gibt während der gesamten Tour interessante Informationen und Tipps zu einzelnen Restaurants, Eintritten und Veranstaltungen. Man startet in der Nähe der bekannten Einkaufsstraße Lincoln Road und fährt die Straßen von South Beach entlang bis zu Star Island wo es dann ins Wasser geht, um den Villen am Ufer etwas näher zu sein. Neben den Anwesen von Alicia Keys und P.Diddy reihen sich die Villen der Reichen und noch Reicheren. Unvorstellbar was das ganze kostet.

Processed with VSCO with f2 preset Processed with VSCO with f2 preset

Nach der kleinen Bootstour geht es wieder an Land weiter. In der Ferne kann man die Hochhäuser von Downtown sehen und die riesigen Kreuzfahrtschiffe im Hafen von Miami. Zu guter Letzt wird noch ein Abstecher zum Ocean Drive gemacht, wo man die kunstvollen Art Deco Häuser bestaunen kann. Ich liebe diese rosa-, türkis-, pastellfarbigen Häuser.

Insgesamt kann ich so eine Tour wirklich weiterempfehlen. Man sieht alle Sehenswürdigkeiten von South beach und hat noch ein kleines bisschen Action, wenn es von Land ins Wasser geht und umgekehrt. Der Tour Guide ist super lustig und untermalt seine Tour-Highlights immer mit passender Musik 😀 Da könnte man sich fast wie bei einer Ballermann-Tour fühlen. Aber hey, ein bisschen Spaß muss sein, oder?

hp_oceandrive
hp_oceandrive3  hp_oceandrive4
hp_oceandrive2

xx Nini

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.