Karibik-Kreuzfahrt Teil 1: Anreise & Barbados

Barbados Hafen Segelschiff

Let’s start the adventure!

Ich war sooooo aufgeregt, kurz bevor es losging und eigentlich auch schon die letzten drei Wochen vorher 😀 Ich konnte an nichts anderes mehr denken, habe mir ständig irgendwelche anderen Reiseberichte zur Karibik durchgelesen und bei Youtube Videos angesehen. Ich war komplett im Reisefieber.

Unser Flug in die Karibik zu unserer „Start-Insel“ Barbados ging Montag ganz früh und zwar von Köln aus. Das bedeutete für uns noch knappe 2,5 Stunden Zugfahrt von Hannover. Deshalb sind wir schon am Sonntag ganz entspannt angereist und haben eine Nacht im Hotel in der Nähe des Flughafens verbracht. Kann ich definitiv empfehlen! Am nächsten Morgen ging es dann, noch im Dunkeln, zum Flughafen, Koffer abgeben, Frühstücken und zack, rein in den Flieger. Bye bye kaltes Winterwetter und hello karibischer Sonnenschein. Jetzt trennten mich nur noch 9,5 Std. Flug vom Paradies. Hell yeah! Ich wünschte ich könnte die Zeit zurück drehen und nochmal genau da starten.

Die Anreise zum Schiff auf Barbados

Man kann die Reisen mit TUI Mein Schiff pauschal mit Flug, und Zug zum Flug buchen oder eben getrennt, so dass man die Anreise selbst organisieren muss. Das Gute, wenn man es im Paket bei der TUI bucht, ist, dass man sich quasi um nichts mehr kümmern muss. Man gibt seinen Koffer am Flughafen ab und bekommt ihn (im besten Falle #crossingfingers) dann erst auf dem Schiff wieder und zwar bis vor die Zimmertür gestellt. Dafür bekommt man mit seinen Reiseunterlagen extra Kofferanhänger, womit einem der Koffer genau zugeordnet werden kann. Außerdem sind im Flugzeug dann auch die Mahlzeit sowie das Entertainmentprogramm, sprich das Filmegucken, inklusive (wir sind im Übrigen mit Germanwings geflogen und da muss man ja sonst alles extra buchen bzw. bezahlen).

Drei Filme und unzählige Schlafversuche später konnte man ganz langsam Barbados unter vielen kleinen Wattewölkchen erkennen. Schon jetzt strahlte einem das türkisblaue Meer und die weißen endlosen Sandstrände entgegen. Sogar der Hafen mit zwei großen Schiffen war aus der Luft zu sehen. Endlich! Wir waren angekommen.

Barbados aus der Luft

Nach der Landung wird man mit Bussen abgeholt und dann direkt zum Schiff gefahren. Noch so ein Punkt der einfach super entspannt ist: Um seinen Koffer muss man sich keine Gedanken machen. Zwischen 30 und 40 Minuten dauert die Busfahrt vom Flughafen bis zum Kreuzfahrthafen von Barbados während man schon mal die Landschaft und die Wärme genießen kann. 🙂

Einschiffung

 Alle Mann raus aus dem Bus und rein in den Hafenterminal. Dort erwartet einen schon die Crew mit kalten Getränken und gekühlten Handtüchern, um den ersten Hitzewallungen entgegen zu wirken. Während wir in der Schlange zum Einchecken warten, schießen wir schon die ersten Erinnerungsfotos, wie komplett fertig und kalkweiß wir aussehen (immer toll diese Fotos, die guckt man sich am liebsten an – 😀 nicht!), und können es kaum mehr erwarten endlich aufs Schiff zu gehen.

Die Einschiffung geht ziemlich zackig. Jetzt darf beziehungsweise muss man gleich noch ein Foto von sich machen lassen, welches dann auf seiner persönlichen „Identifikationskarte“ hinterlegt wird, so dass man immer genau zugeordnet werden kann. Jedes Mal wenn man vom Schiff runter und wieder drauf will, muss man sich mit dieser Karte ausweisen. Super, dass die Besatzung einen dann immer von der aller schönsten Seite sehen kann. So nach knapp 10 Stunden Flug fühlt man sich doch garantiert am hübschesten. 😀 Nun denn, man erhält also seine Karte, die gleichzeitig Zimmerschlüssel ist, und darf nun, ja endlich, aufs Schiff!

Okay fast. Denn jetzt warten schon die richtigen Fotografen von Mein Schiff auf einen und möchten gern auch noch ein Foto schießen. Man kann natürlich auch nein sagen, aber hey, wenn man nun schon mal dabei ist, dann kann man doch einfach trotzdem nochmal versuchen hübsch zu lächeln. Vielleicht wird es vom Profi ja doch gar nicht sooo schlimm… Denkste! 😀 Deswegen erspare ich euch auch diese Art von Bildern 😛

Wenn man das erste Mal nur wenige Meter vor so einem riesigen Schiff steht und nach oben schaut, ist es schon ziemlich überwältigend. Jedes Mal aufs Neue bin ich fasziniert davon, wie so ein fettes Teil schwimmen kann. Mit so vielen Menschen drauf, und so viel Ladung, und überhaupt, die ganzen Maschinen. Es ist ja mehr oder weniger eine komplette Kleinstadt. Aber gut, ich schweife schon wieder ab…

TUI Mein Schiff

Die ersten Ah’s und Oh’s

Mein Schiff, dein Schiff, auf jeden Fall mein Zuhause für die nächsten zwei Wochen. Geil! Schade ist nur, dass man vom Start- und Zielhafen bzw. der jeweiligen Insel, die bei uns beides Mal Barbados war, leider nicht viel sehen kann. Wobei man schon könnte, uns war das aber zu stressig. Gegen 16 Uhr Ortszeit konnten wir endlich das Schiff betreten und das erste Mal unser Zimmer beziehen. Ich finde es immer schön, erst einmal einen kleinen Rundgang durch das Schiff zu machen, sich zurecht zu finden und einfach in Ruhe anzukommen. Genau das haben wir auch getan – die Sonnenstrahlen auf dem eigenen kleinen Balkon mit Aussicht auf traumhaft türkises Wasser genießen und sich bewusst werden wo man gerade war.

Uns gegenüber stand an dem Tag noch ein anderes großes Kreuzfahrtschiff, dass man auch schon aus dem Flugzeug sehen konnte, die Anthem of the Seas und am nächsten Morgen ein wunderschönes weißes Segelschiff. Ein traumhaft schöner Ausblick, vor allem als die Sonne langsam unter ging.

Anthem of the seas bei Sonnenuntergang

Zeiten

Barbados ist die einzige Insel auf der man über Nacht im Hafen bleibt. Man kann diese Karibik-Route ab zwei verschiedenen Häfen starten, entweder ab Bridgetown auf Barbados, so wie wir es gemacht haben, oder aber ab La Romana in der Dominikanischen Republik. Für alle die schon in La Romana auf’s Schiff gekommen sind bietet sich hier natürlich viel mehr Zeit für einen schönen Ausflug oder auch um die Insel am Abend zu erkunden. Das hat man sonst leider nicht. Das Schiff liegt immer nur tagsüber im Hafen und fährt dann pünktlich 19 Uhr zur nächsten Insel. Gerade in Curaçao fand ich das besonders schade, weil die berühmte „Königin-Emma-Brücke“ dann so schön bunt beleuchtet sein soll. Aber ich will ja nicht meckern 🙂

Nachdem wir gegen 18 Uhr endlich auch unsere Koffer vor die Tür gestellt bekommen haben, konnten wir uns in luftigere Klamotten schmeißen und uns etwas frisch machen. Danach haben wir gleich am ersten Abend mal eins der zwei à la carte Restaurants ausprobiert und sind anschließend ziemlich früh komplett fertig ins Bett gefallen. Schließlich haben wir in der Karibik 5 Stunden „geschenkt“ bekommen und es war nach deutscher Zeit schon weit nach Mitternacht. Das Gute daran ist allerdings, dass man am nächsten Morgen schon sehr früh wieder fit war.

Jetzt wartete nur noch die für alle Gäste verpflichtende Seenotrettungsübung, bis es dann 11 Uhr das erste Mal „Leinen los“ hieß und der erste Seetag auf uns wartete.

In meinem zweiten Teil berichte ich euch von unserem ersten Tag auf See und was man alles über das Schiff wissen muss. 🙂

xx Nini

Reisetagebuch Karibik-Kreuzfahrt

1. Teil: Anreise & Barbados
2. Teil: Der erste Seetag
3. Teil: Martinique
4. Teil: Guadeloupe (coming soon)
5. Teil: …

7 Comments

  1. 20. März 2017 / 18:09

    Niniiiii, sooo soooo schön klingt eure Reise! Da bekomm ich auch große Lust auf eine Karibik Kreuzfahrt. Beeindruckende Fotos und schön zu lesen. Freue mich auf Teil 2 🙂

    Liebste Grüße
    <3 Ina

    http://www.capeofhappiness.de

    • 22. März 2017 / 21:24

      Daaaanke Ini 🙂 Das freut mich natürlich, wenn ich da auch ein bisschen Interesse wecken kann, hihi.

  2. 20. März 2017 / 18:20

    Voll schön, ich habe deine Reise schon auf Instagram verfolgt. Ein Freund von mir war in den letzten sechs Monaten genau auf diesem Schiff als Koch angestellt. So hatte ich in meinem Instafeed immer zwei Seiten des Schiffes, sehr witzig. 😀
    Liebe Grüße, Jessica | http://www.vintageherz.com

    • 22. März 2017 / 21:28

      Achwas, das ist ja richtig cool! Die andere Seite kennen zu lernen ist natürlich auch spannend! Und falls ich mal was etwas von deinem Freund zwischen die Finger gekriegt haben sollte, dann kann ich nur sagen: Vom feinsten! Es war alles einfach sooo so lecker! 🙂

      Liebste Grüße ♡

  3. Anke Eckardt
    22. März 2017 / 21:15

    Hallo meine Liebe,
    Das ist ja so was von toll. Ich bin begeistert und freuen mich auf die nächsten Teile von dir.
    Bin mal gespannt wann ich mich in deinem Reisebericht wiederfinde.
    Freu mich schon auf mehr 😘👍😊😎

    • 22. März 2017 / 21:32

      Reisegruppe ‚Peinlich‘!! 😄 Da kannst du definitiv gespannt sein! Und es freut mich, dass es dir gefällt 😊

  4. Anke Eckardt
    22. März 2017 / 21:29

    Liebe Grüße von Simone 😘😘😘 besser hätte sie es nicht schreiben können. Du schreibst ganz toll und es liest sich sehr schön 😍

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